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Liebe Windeckerinnen und Windecker

dieses ungewöhnliche Jahr 2020 ist auf der Zielgeraden angekommen. Nichts verlief wie gewohnt; nichts in vertrauten Bahnen. Schauten wir in den ersten Monaten noch irritiert und mitfühlend zu einigen unserer europäischen Nachbarn, die mit einem neuartigen Virus zu kämpfen hatten, Bilder von überfüllten Krankenhäusern und verzweifelter Menschen angesichts immer höher steigender Zahlen von Infizierten und Sterbefällen, so erreichte uns dieser unsichtbare „Feind" mit Namen Covid 19 im März ebenfalls mit voller Wucht. Die Worte „Corona-Krise", „Pandemie", „Fallzahlen" und „Schutzmaßnahmen" bestimmten unseren Berufsalltag und unser Privatleben. Die unumgängliche Notbremse zur Verhinderung einer ungezügelten Ausbreitung des noch unerforschten Erregers, der erste „Look down", traf praktisch jeden in unserer Gemeinde. Schulschließungen, Kurzarbeit, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum ebenso wie privat, all das waren und sind Maßnahmen, die niemand möchte und die doch gelebt und durchgesetzt werden mussten.


Ich bin als Leiterin unserer Verwaltung sehr dankbar - und es ist mir ein Herzensanliegen das auch einmal zu sagen- die Mehrzahl der Mitarbeiter hat unglaublich engagiert und kreativ auf die neuen Anforderungen reagiert. Ob Kindergärten, Schulen oder Verwaltung. Es wurde angepackt und umgesetzt. Diese spürbare Stimmung: „Wir sind Windeck – wir stellen uns den Herausforderungen", war geradezu greifbar. Nicht nur die „ Amtlichen" bewältigten ein unvermeidliches Mehr an Arbeit. Auch unsere Kulturschaffenden, die Vereine, die Feuerwehren, unsere Kirchengemeinden, die Mitarbeiter*innen in unseren Pflegeeinrichtungen und unglaublich viele Ehrenamtler*innen setzten alles daran, so viel Normalität als möglich und vor allem so viel Gemeinschaft als eben möglich aufrecht zu erhalten.


Nach einer wohltuenden Sommerpause, in der so mancher unsere wunderschöne Heimat mit neuen Augen genossen hat, fesselt uns jetzt ein erneutes Zurückfahren des öffentlichen Lebens im Blick auf viel zu hohe Infektionszahlen. Wir erleben Demonstrationen gegen Maskentragen und notwendige Einschränkungen der persönlichen Freiheitsrechte. „Wo, bitte, möchten sie denn leben, wenn sie sich in Deutschland so bevormundet fühlen", möchte ich manchen Demonstranten gerne fragen. Unser Grundgesetz, um das uns viele Länder beneiden, garantiert uns eine freie Meinung und das Recht, sie zu äußern. Das ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie, für den ich sehr dankbar bin. Aber meine persönliche Freiheit endet da, wo andere durch mein Verhalten gefährdet werden. Das zu akzeptieren und sich entsprechend zu verhalten ist für mich das Erkennungszeichen eines mündigen Bürgers.


Dieses neuerliche Herunterfahren des öffentlichen Lebens bringt Restaurant- und Gaststätteninhaber, Kulturschaffende und Freiberufler, aber auch Sportstättenbetreiber und viele kleine Geschäfte in eine Existenz bedrohende Situation. Das bereitet mir große Sorgen, auch im Ausblick auf die Zeit nach der Pandemie. Ich kann nur mit allen Betroffenen darauf hoffen, dass die zugesagten Hilfsgelder baldmöglichst, ohne bürokratische Hürden, ausgezahlt werden.


Die Advents- und Weihnachtszeit lebt von der Vorfreude. Vielleicht ist in diesem Jahr alles ein wenig anders, weniger hektisch, weniger Konsum betont. Vielleicht finden wir ja wieder Zeit für Dinge, die allzu oft im Trubel der Geschäftigkeit untergehen. Wieder mal ein gutes Buch lesen, Zeit mit den Kindern verbringen, ein entspanntes Telefonat mit Freunden, ein gutes Gespräch. Es liegt in unseren Händen, die angesagte Auszeit sinnvoll zu füllen. Die christliche Freudenbotschaft heißt wie in jedem Jahr: „...denn euch ist heute der Heiland geboren!" Vielleicht berührt uns ja diese gute Nachricht in der Weihnachtszeit 2020 in besonderer Weise.


Lassen sie sich die Vorfreude in diesen vorweihnachtlichen Tagen nicht nehmen. Leben sie ein gutes, respektvolles Miteinander in gegenseitiger Achtung, wie sie es in den zurückliegenden Monaten vorbildlich und eindrücklich geschafft haben. Wir sind Windeck – wir können das! Dabei bin ich gerne an Ihrer Seite.


Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit Ihnen und Ihren Familien – bleiben Sie bewahrt und zuversichtlich!

 


Ihre Bürgermeisterin

Alexandra Gauß

 

 

Bild Wunschbaum Gauß 2020

Foto: Frau Gauß am Wunschbaum vor dem Rathaus

 

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